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Dienstag, 9. Dezember 2014

Was ich an Linden so mag - Weihnachtsmarkt am Lindener Turm

Hannovers niedlichster Weihnachtsmarkt

Letztes Wochenende habe ich den Weihnachtsmarkt am Lindener Turm besucht. So gemütlich und familiär ist wahrscheinlich kein anderer Weihnachtsmarkt in Hannover. An den Adventswochenenden (ab Freitag) ist der Markt geöffnet. In sieben kleinen Hütten wird liebevoll Selbstgemachtes angeboten. Die Aussteller in den Hütten wechseln zu jedem Wochenende. Übrigens: Statt einer einer Standgebühr spenden die Aussteller für einen guten Zweck. In diesem Jahr ist es die Stiftung Linerhaus.

Besonders für Familien lohnt sich der Weg: Kein Konsumterror, keine volltrunkenen Firmengruppen oder üblicher Weihnachtsnerv. Dafür Lagerfeuer mit Stockbrot braten, basteln im Hexenhäuschen, Wunschzettelleine, Kinderschminken am Freitag…

Infos auf der Webseite vom Lindener Turm mit Flyern zu Programm und Ausstellern.

Hier noch ein paar Impressionen von meinem Rundgang:



Ich habe mich von den charmanten Strick-Damen zu Mütze und Loop verführen lassen. Und, steht's mir?

Samstag, 16. August 2014

Aufgetaucht: Das Fössebad ist wieder da

Unterwasserfoto von tauchendem Jungen. Foto von Rafal Makiela
Foto: Rafal Makiela www.makiela.com

Wiedereröffnung Fössebad am 18. August

In der ersten Augusthälfte war das Fössebad wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Ich konnte schon mal einen Blick riskieren: Es hat sich gelohnt. Vor allem ist damit die "Trockenzeit" für Linden endlich wieder vorbei.

Eine Sommer-Oase für Hannovers Westen 

Liegewiese am Fössebad
Traumhafte Liegewiese am Fössebad
Ich wünsche mir noch einen schönen waren (Rest-) Sommer: Dann lässt es sich herrlich in der Halle des Fössebades schwimmen und anschließend auf der traumhaften Liegewiese sonnen und entspannen. Das ist noch besser als Urlaub auf Balkonien. Und das Beste am Ganzen: Die Liegewiese ist tiptop sauber, keine Scherben, kein Hundedreck! Wer sich auf Hannovers Grünflächen sein Plätzchen sucht, weiß diesen Vorteil zu schätzen.

Noch ist die Wiese am Fössebad ein Geheimtipp. Es ist also massig Platz und angenehm ruhig hier. Aber im Sinne des Fössebades können ruhig noch mehr Lindenerinnen und Lindener diese kleine Sommeroase entdecken.

Montag, 13. Januar 2014

Was ich an Linden so mag - Das Wort zum Sonntag

Foto: © md-protestfotografie @ flickr
Pfarrer Beck spricht über unseren Stadtteil Linden:

Das Erste Mediathek [ARD] - Pfarrer Wolfgang Beck über "Sprache ist verräterisch" - Video zur Sendung Das Wort zum Sonntag - Samstag, 11.01.2014 


Und er spricht mir aus dem Herzen wenn er sagt:
"Die Einteilung der Zuwanderer in brauchbare und nicht brauchbare Menschen, ist verräterisch. Dringend benötigte Pflegekräfte, Facharbeiter oder Ingenieure werden schon seit einiger Zeit ganz selbstverständlich integriert. Wer aber gleich nach einem möglichen Nutzen der Menschen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft fragt, wird den Menschen nicht gerecht. Wer das betreibt, gerät in Schieflagen, in denen Menschenrechte ihren absoluten Schutz verlieren."
Den ganzen Text gibt es hier auch noch mal zum Nachlesen.

Nur schade, dass ARD, ZDF usw. auf Betreiben der "Qualitätspresse" ihre Inhalte nach einer gewissen Zeit wieder vom Netz nehmen müssen. Also bitte nicht wundern, wenn die Links eines Tages ins Leere laufen.

Hier können Sie über die Lindener Solidarität nachlesen, was ich vor ein paar Tagen dazu geschrieben habe.

Freitag, 27. Dezember 2013

Was ich an Linden so mag - Folge 6

Schaufenster der Lindener Bäckerei in der Ungerstraße 20, Linden
In Linden gibt es noch echte Bäcker. Ich meine, Bäckereien, die noch eine eigene Backstube hinter dem Laden haben. Die eben nicht zu einer Bäckereikette gehören oder sogar nur noch so genannte Teiglinge fertig backen.

Und zum Glück haben solche Bäckereien hier in Linden noch ihr Publikum. Hier zum Beispiel die "Lindener Bäckerei" in der Ungerstraße. Auf dem Weg zum nahe gelegenen Wochenmarkt am Pfarrlandplatz kaufe ich hier samstags gerne meine Brötchen.

Sonst kenne ich in Linden nur noch die Bäckerei Jeske an der Bethlehemkirche als "Einzel-Bäckerei". Die liegt nur leider nicht an meiner regelmäßigen "Jagdroute", aber testen werde ich die bestimmt auch noch.

Die Lindener Bäckerei hat ein überschaubares Sortiment, aber dafür immer lecker und frisch. Hier kann man auch drinnen sitzen und ein Frühstück oder Kuchen bei einer Tasse Kaffee genießen. Sogar "Kaffeestreifen" gibt es hier noch. Zumindest den Älteren unter uns werden noch wissen was Kaffeestreifen sind ;-)

Hoffentlich bleibt uns diese traditionelle, handwerkliche Bäckerei noch lange erhalten. Denn die Lindener Backstube am Pfarrlandplatz – ebenfalls eine "Solo-Bäckerei" – musste schon vor einiger Zeit schließen.

Dienstag, 24. Dezember 2013

Was ich an Linden so mag - Solidarität nicht nur zur Weihnachtszeit

Anzug auf einem Bügel an der Hauswand zum Mitnehmen
Nachhaltig denken. Und an seine Mitmenschen denken. Das kann im Kleinen so aussehen wie nebenan im Foto. Ein Anzug, gut erhalten auf dem Bügel. Zum Mitnehmen. Für Menschen die einen Anzug brauchen können aber vielleicht gerade das Geld dafür nicht haben. Daneben noch etwas Krimskrams, auch zum Mitnehmen. Für die, die es brauchen. Einfach so.

Solche kleinen "Gabentische" sehe ich häufig auf meinen Wegen in Linden. Mal Kleidung, mal Möbel, Küchengeräte, dies und das.

Im Großen zeigt sich die Lindener Solidarität an unserem Flüchtlingsheim in der Deisterstraße. Natürlich leben in Linden nicht nur "Gutmenschen" – was für ein Wort. Zumindest eine Person hat im Vorfeld versucht Ängste zu schüren und gegen das Flüchtlingsheim zu agitieren. Aber so was zieht hier in Linden zum Glück nicht, so was fällt hier übel auf.

Während anderenorts Flüchlingsheime zu aufgeregten Debatten führen, hat sich hier sehr schnell die Initiative "Flüchtlingshilfe D33" zusammengefunden. Der letzte Spendenaufruf musste sogar erst mal gestoppt werden, weil die Initiative nicht mehr wusste wohin mit den vielen Spenden.

Ein fettes Dankeschön an alle Mitmenschen in Linden für ihre Solidarität, ganz besonders der Initiative "Flüchtlingshilfe D33" und ihrem Organisator Uwe Horstmann, der die Hilfe für unsere Flüchtlinge koordiniert.

Update: Die Solidarität in Linden hat Eingang in "Das Wort zum Sonntag" gefunden.

Samstag, 21. Dezember 2013

Was ich an Linden so mag - Weihnachtsmarkt auf dem Küchengarten




Der Weihnachstmarkt in Linden auf dem Küchengarten: Erfrischend anders, wie sollte es in Linden auch anders sein. Weihnachtliche Stimmung, wirklich originelle Geschenke, Stände und Aktionen für einen guten Zweck. Und es gibt handgemachte Musik aber garantiert kein "White-Christmas-Pling-Plong-Dauerdudel" oder Jingle Bells bis zum Hörsturz.

Während ich auf dem Weihnachts-Ballermann vor dem Hauptbahnhof sogar "heißen Caipirinha" entdecken musste (W!T!F!) verwöhnt auf dem Lindener Weihnachtsmarkt der Kaffeeröster meines Vertrauens die Gäste mit leckerem Lumumba. So muss das!

Die Initiative LindenGut e. V. hat sich wirklich ins Zeug gelegt. Dafür ein herzliches Dankeschön und im nächsten Jahr hoffentlich wieder. Der Markt geht noch bis Sonntag. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

Montag, 2. Dezember 2013

Was ich an Linden so mag - Folge 3

In Linden und Limmer geht es korrekt zu. Genauer, was mich heute so gefreut hat: Das Dinkel-Saftbrot ist wieder günstiger geworden.

Die Geschichte ist die: Das Dinkel-Saftbrot von Doppelkorn ist mein absolutes Lieblingsbrot. Die anderen Brote hat ein Bekannter mal als "gebackene Depressionen" bezeichnet. Da sage ich jetzt nichts zu.

Jedenfalls war seit einiger Zeit das Dinkel-Saftbrot - und auch alle anderen Dinkelbrote, -brötchen und Backwaren mit Dinkel drin - teurer geworden. Weil der Dinkelpreis gestiegen ist. Und heute fällt mir auf, mein Lieblings-Dinkelbrot ist wieder billiger geworden (aktueller Preis jetzt 3 € das Stück, um genau zu sein). "Weil die Dinkelpreise wieder gefallen sind." sagt mir die freundliche Verkäuferin.

Das finde ich gut, wenn Vergünstigungen prompt an die Kunden weitergegeben werden. Wo gibt es das sonst noch…

Donnerstag, 28. November 2013

Was ich an Linden so mag - Folge 2

Hier setzen sich die Menschen füreinander ein. Einfach so, ohne großes Tamtam. Dabei hätten sie Aufmerksamkeit wirklich verdient.

Zum Beispiel die Weihnachtsa(u)ktion bei Limetrees. Hier können die Lindenerinnen und Lindener - aber natürlich auch der Rest der Welt - bunte, überraschende, herzige Dinge ersteigern, die Lindener Geschäftsleute und Limetrees gespendet haben.

Wenn ich das richtig weiß, gibt es diese Initiative schon seit 2010. Mit dem Erlös der Auktion 2012 wurde zum Beispiel das Nähprojekt vom Sozial-Center Linden angeschoben (etwas runterscrollen). In diesem Jahr geht der Erlös an das Kinderheim in Limmer.

Hier gibt es die wunderschönen Geschenkideen zu bestaunen, oben stehen die freundlichen Sponsoren. Und hier sind die Spielregeln der Weihnachtsa(u)ktion nachzulesen.

Ich finde das Engagement klasse. Ersteigert euch eure Weihnachtsgeschenke, dann wird Weihnachten in Linden und Limmer doppelt so spannend.


Donnerstag, 30. Mai 2013

Was ich an Linden so mag

Bepflanzte Baumscheibe in Linden (Hannover) in der Pestalozzistraße
 Diese beiden bepflanzten Baumscheiben habe ich kürzlich in der Pestalozzistraße entdeckt. Nachdem die Straße von der Stadt saniert und neu gestaltet wurde, nehmen die Anwohner sie wieder "in Besitz".

Besonders gefällt mir die Idee mit den aufgehängten Blumentöpfen. So was habe ich andernorts noch nicht gesehen. Für mich ist das wieder ein kleiner Hinweis, auf die sympathische "Eigenartigkeit" der Lindener. Das mag ich so an Linden.
Bepflanzte Baumscheibe in Linden (Hannover) in der Pestalozzistraße