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| Quelle: Wikipedia |
Ob mit oder ohne Parteibuch – die Verantwortung bleibt
Die Tinte unter der Austrittserklärung ist noch nicht ganz trocken, schon nehmen die üblichen Rituale ihren Lauf: Zuerst natürlich die obligate Aufforderung, das Mandat zurück zu geben. Ich habe zwei gute Gründe dies nicht zu tun:Grundsätzlich ist ein Listenplatz bei einer Partei weder ein Geschenk noch ein Gnadenakt. Ich denke, ich habe meinen Listenplatz auf Grund meiner Positionen, meines Einsatzes und meiner Arbeit bekommen. Zweitens: Würde ich mein Mandat zurück geben würde das bedeuten, das mein "Stimmengewicht" genau jene Wasserstadt-Entscheidung stärken würde, die ich kritisiere und wegen der ich schlussendlich aus der Partei ausgetreten bin. Die Vertretung der Bürger darf nicht Beute der Parteien sein.
Szene zwei des Theaters ist, dass sich immer irgendein Oppositionspolitiker findet, der nun den Rücktritt von irgendjemand fordert und versucht, der nun dezimierten Fraktion eins überzubraten. So weit, so erwartbar. Dieser Teil des Stückes wurde nun aus der Ratsopposition heraus inszeniert. Was nur wieder beweist, wie wenig der Rat von der Situation in Linden-Limmer versteht.

